Aktuelle Grunderwerbsteuersätze 2026 nach Bundesland
| Bundesland | Satz | Steuer bei 350.000 € |
|---|---|---|
| Bayern | 3,5 % | 12.250 € |
| Baden-Württemberg | 5 % | 17.500 € |
| Bremen | 5 % | 17.500 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 5 % | 17.500 € |
| Niedersachsen | 5 % | 17.500 € |
| Rheinland-Pfalz | 5 % | 17.500 € |
| Sachsen-Anhalt | 5 % | 17.500 € |
| Hamburg | 5,5 % | 19.250 € |
| Sachsen | 5,5 % | 19.250 € |
| Berlin | 6 % | 21.000 € |
| Hessen | 6 % | 21.000 € |
| Brandenburg | 6,5 % | 22.750 € |
| Nordrhein-Westfalen | 6,5 % | 22.750 € |
| Saarland | 6,5 % | 22.750 € |
| Schleswig-Holstein | 6,5 % | 22.750 € |
| Thüringen | 6,5 % | 22.750 € |
Welches Bundesland hat die niedrigste Grunderwerbsteuer?
Bayern hat mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer Deutschlands — seit Einführung der Steuer 1997 unverändert. Auch Sachsen liegt mit 5,5 % im günstigen Bereich. Den Höchstsatz von 6,5 % verlangen Brandenburg, Nordrhein- Westfalen, das Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Warum gibt es diese Unterschiede?
Seit der Föderalismusreform 2006 dürfen die Länder den Steuersatz selbst festlegen. Bayern und Sachsen haben die ursprünglichen Sätze (3,5 % bzw. 5,5 %) beibehalten, viele andere Länder haben mehrfach erhöht, um Haushaltslöcher zu schließen. Brandenburg etwa hob den Satz seit 2011 zweimal an — von 3,5 % auf zunächst 5,0 % und schließlich 6,5 %.
Spareffekt im Bundesland-Vergleich
- Kaufpreis 350.000 € · Bayern: 12.250 € Grunderwerbsteuer
- Kaufpreis 350.000 € · NRW: 22.750 € Grunderwerbsteuer
- Differenz allein durch Bundesland: 10.500 €
- Kaufpreis 600.000 € · Bayern vs. NRW: Differenz 18.000 €
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